Ein gutes Jahr.

Die Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg blickt auf ein weiteres positives Jahr 2019 zurück

Dank der Unterstützung von Porsche konnte die Anzahl an geförderten Athleten im vergangenen Jahr erneut gesteigert werden und lag zum Jahresende bei 63 Sportlern. Immer mehr Sportfachverbände werden auf die Stiftung aufmerksam und nutzen das Angebot. So stieg die Anzahl der geförderten Sportarten 2019 auf 23 an. Die Unterstützung der einzelnen Athleten konnte leicht aufgestockt werden.

Gefördert werden Sportlerinnen und Sportler aus Baden-Württemberg nach bestimmten Förderkriterien. Je nach sozialen Voraussetzung und sportlichen Perspektive ist eine finanzielle Förderung zwischen 50 und 200 Euro möglich.

Die zur Verfügung gestellten Mittel werden insbesondere als:

  • Internatskostenzuschuss für Athleten auf einem Sportinternat
  • Fahrtkostenzuschuss für Athleten mit weiten Fahrtwegen zum Training oder Bundesstützpunkt
  • Materialkostenzuschuss für Athleten in kostenintensiven Sportarten, wie z. B. Schneesport, Fechten oder Radsport
  • Wettkampf- und/oder Trainingslagerzuschuss für Athleten in Sportarten, deren Verbände aufgrund fehlender Fördermittel einen hohen Eigenanteil einfordern
  • Mehrkostenzuschuss für Athleten mit sozialen Schwierigkeiten (z. B. Migrationshintergrund, familiäre Hintergründe)
  • Zuschuss für die duale Karriere – Vereinbarkeit der Athleten von Schule/Studium und Sport (z. B. Zuschuss für Studiengebühren, Schulgeld, Ausbildungskosten)

verwendet.

Heute Talent – morgen Medaillengewinner?

Ein aktuelles Förderbeispiel ist Skispringer Finn Braun. Er lebt und trainiert am Skiinternat Furtwangen und besucht die zugehörige Eliteschule. Seit 2018 erhält er von der Stiftung einen monatlichen Internatskostenzuschuss um Leistungssport und Schule erfolgreich zu verbinden.  Die aktuelle Entwicklung des Athleten macht Hoffnung auf mehr, Finn Braun gilt als einer der vielversprechendsten Nachwuchs-Skispringer Deutschlands. Er gehört zum Jugend Team Deutschland und nahm im Januar an den dritten Olympischen Jugend-Winterspielen in Lausanne teil. Dort lieferte er einen beachtlichen Wettkampf ab und will sich auch in den kommenden Wettkämpfen weiter steigern.

Ein runder Geburtstag

Seit der Gründung der Stiftung sind 20 Jahre vergangen. Das Ziel, die Förderung vielversprechender Athleten auf dem Weg zum Olympischen Traum, hat sich nicht verändert. Verlässliche Partner der vergangenen Jahre, die Porsche AG und die GTÜ, machen dies erst möglich. Geschäftsführerin Kristin Redanz ist positiv gestimmt, dass sich aus aktuell laufenden Gesprächen weitere Partnerschaften ergeben. Die Ziele des vergangenen Jahres konnten jedenfalls erfüllt werden. Dies spricht für eine konstant gute Arbeit der Verantwortlichen, und wer weiß, was im Jubiläumsjahr möglich ist?