Klare Botschaft an den Nachwuchs

Auch im zweiten Pandemiejahr verzeichnet die Stiftung  neue Höchstwerte – und stärkt den jungen Talenten den Rücken

Die Stiftung OlympiaNachwuchs bot den Nachwuchssportlern im Land auch im schwierigen Jahr 2021 tatkräftige Unterstützung an. Mehr noch: Mit der Fortsetzung der Fördergarantie, der Anhebung des Mindestförderbetrages und der Auszahlung einer Sonderzahlung an die Athleten sendet die Stiftung eine klare Botschaft an den Nachwuchs: Die Karriere im Leistungssport geht während der Coronapandemie weiter!

Glücklicherweise konnten die Nachwuchsathleten im zweiten Jahr der Pandemie ihre sportlichen Ziele verfolgen. Doch die entstehenden leistungssportbedingten Kosten zum Beispiel für das Sportinternat, für Fahrten zum Training oder zu Lehrgängen, für Materialen in kostenintensiven Sportarten, für die Teilnahme an Wettkämpfen und Trainingslagern sowie Mehrkosten bezüglich der verbesserten Vereinbarkeit von Schule oder Studium und Sport sind mitunter immens.

Simone König, Internatsleiterin am Olympiastützpunkt (OSP) Stuttgarter weiß, wie wichtig die finanzielle Unterstützung für Nachwuchsathleten ist: „Für unsere Jugendlichen und deren Familien ist der Schritt in das Sportinternat nicht nur sportlich, schulisch und emotional ein großer, auch zusätzliche finanzielle Belastungen kommen durch den Wohnortwechsel hinzu.“ So stellt die finanzielle Unterstützung für die Sportler und deren Familien eine große Entlastung dar. „Die Förderung der Stiftung OlympiaNachwuchs ist für die Schüler oft eine Art erstes Sponsoring, womit die jugendlichen Spitzensportler ihren sportlichen Alltag erleichtern oder die Familien beispielsweise den Eigenanteil der Internatskosten senken können“, so König weiter.

Tolle Entwicklung und Grundförderung
Die Förderung der Athleten erfolgt über ein monatliches Entgelt. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 78 Athleten (2020: 61 Athleten) aus 24 Sportarten gefördert. 46 der Stiftungsathleten sind an Sportinternaten in Baden-Württemberg, 68 der Geförderten sind bereits Nachwuchskaderathleten – auf diesen liegt der Förderschwerpunkt der Stiftung. Die Gesamtfördersumme beläuft sich auf 80.700 Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Seit Mai 2021 setzte die Stiftung OlympiaNachwuchs einen Beschluss des Vorstands und Kuratoriums zu Gunsten der Athleten um: die „GRUNDFÖRDERUNG 100“. Seither erhält jeder Stiftungsathlet mindestens 100 Euro pro Monat. Möglich ist dieser Anstieg aufgrund der kontinuierlichen Spendenbereitschaft der Porsche AG. Bereits im sechsten Jahr unterstützt der Sportwagenbauer die Stiftungsarbeit mit einer Spende.

Förderung als Motivation
Damit nicht genug: Besonderheit im Jahr 2021 war die erneute Ausschüttung von 200 Euro als Sonderzahlung im Dezember. Die Athleten freuten sich zum Jahresabschluss sehr über die zusätzliche Zahlung und bedankten sich zahlreich für diese Unterstützung und zusätzliche Motivation. Auch Simone König nimmt bei den Stiftungsathleten am OSP Stuttgart wahr, dass die Förderung durch die Stiftung OlympiaNachwuchs für zusätzliche Triebkraft sorgt: „Die Förderung ist auch eine Anerkennung der sportlichen Leistung, was zu einer extra Portion Motivation verhilft“, so König.

Stets im Sinne der Athleten
Im laufenden Jahr möchte die Stiftung den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Vor allem der Kontakt in die Olympiastützpunkte und zu den Laufbahnberatern ist für Geschäftsführerin Kristin Redanz ein elementarer Baustein, um den Draht zu Nachwuchsleistungssportlern herzustellen. Je besser die Bausteine im System Leistungssport in Baden-Württemberg aufeinander aufbauen, desto besser ist das Ergebnis – stets im Sinne der Athleten.

 

Quelle: Sport in BW/Ausgabe Februar 2022